- 1. Was sind Herz/Kreislauf-Erkrankungen?
Herz/Kreislauf-Erkrankungen umfassen eine Reihe von Erkrankungen des Blutgefässsystems einschliesslich Schlaganfall und Herzinfarkt. Sie bilden mit einem Anteil von 40% die Haupttodesursache in der Schweiz. Die häufigste Art der Herz/Kreislauf-Erkrankungen ist die koronare Herzkrankheit, welche bis zum Herzinfarkt oder plötzlichem Herztod führen kann. In den meisten Fällen sind atherosklerotische Plaques dafür verantwortlich.
- 2. Was sind die Warnzeichen eines Herzinfarkts?
Da die Atherosklerose auch über längere Zeit asymptomatisch verläuft, kann bei manchen Menschen der Herzinfarkt das erste Symptom sein. Die folgenden Symptome können bei einem Herzinfarkt auftreten: Schmerzen (in Brustraum, Nacken, Kiefer, Schulter, Armen oder Rücken), Kurzatmigkeit, Übelkeit, Schwitzen oder plötzlich einsetzende Furcht bzw. Angst. Diese Zeichen können nur leicht, aber auch stark ausgeprägt sein.
- 3. Was haben Blutfettwerte mit einer Herz/Kreislauf-Erkrankung zu tun?
Hohe Cholesterinspiegel im Körper fördern eine Atherosklerose. Dabei spielt die Menge des Gesamtcholesterins, des LDL-Cholesterins („schlechtes Cholesterin“)und des HDL-Cholesterins („gutes Cholesterin“) eine Rolle. LDL-Cholesterin wird vermehrt in die Arterienwand abgelagert und führt andererseits zu entzündlichen Nachfolgereaktionen. HDL-Cholesterin hingegen vermag Cholesterin wegschaffen und kann durch den Transport von antioxidativen Enzymen, welche eingelagertes Cholesterin abbauen und neutralisieren protektiv wirken. Bei der Entstehung der Atherosklerose spielen auch erhöhte Triglyceridwerte eine negative Rolle.
- 4. Was ist eine koronare Herzkrankheit (KHK)?
Als koronare Herzkrankheit (KHK) werden Erkrankungen der Herzkranzgefässe bezeichnet, die mit einer verminderten Blut- und Nährstoffversorgung des Herzens einhergehen. Es handelt sich um die weltweit führende Todesursache bei Männern wie Frauen. Atherosklerose ist die primäre Ursache einer KHK. Beeinflussbare Risikofaktoren für eine KHK umfassen Bluthochdruck, Rauchen, hohe Blutfettwerte (z. B. Cholesterin, Triglyzeride), fettreiche Ernährung (hier insbesondere gesättigte Fette und Trans-Fettsäuren), Bewegungsmangel, Fettleibigkeit, Diabetes und Stress. Eine Änderung des Lebensstils kann zur Vorbeugung einer KHK beitragen. Nicht beeinflussbare Risikofaktoren bestehen in KHK in der Familiengeschichte, Geschlecht (tritt häufiger bei Männern auf) und höherem Alter.
- 5. Was ist ein Schlaganfall?
Zu einem Schlaganfall oder zerebrovaskulären Insult kommt es, wenn das Gehirn nicht genügend sauerstoffreiches Blut über die Blutgefässe erhält oder wenn ein Blutgefäss platzt. Ein Schlaganfall kann Folge einer Verstopfung der Blutgefässe durch ein Blutgerinnsel (ischämischer Schlaganfall) oder einer Ruptur von Blutgefässen (hämorrhagischer Schlaganfall) sein. Eine nicht eingestellte Hypertonie ist ein wesentlicher Risikofaktor für Schlaganfälle.
- 6. Was ist Atherosklerose?
Eine Atherosklerose oder Verhärtung der Arterien beschreibt das Auftreten von Wandeinlagerungen vorwiegend in den mittleren und grossen Arterien. Sind die Herzkranzgefässe betroffen, führt dies zur koronaren Herzkrankheit (KHK). Zur Verhärtung der Arterien kommt es dadurch, dass sich innerhalb der Arterienwand Lipide, entzündete Zellen, Muskelzellen und Bindegewebe ablagern und sogenannte atherosklerotische Plaques bilden. Einerseits entstehen stabile Plaques, welche sich im zurück bilden, unverändert bleiben oder langsam wachsen, bis sie eine Einengung oder einen Verschluss des Gefässes verursachen. Auf der anderen Seite gibt es instabile Plaques, welche anfällig sind auf ein Aufreissen. Unter anderem kann der weggespülte Plaquesinhalt ein Gefäss verschliessen. Die Verhärtung der Arterien bewirkt ebenso einen erhöhten Gefässwiderstand und damit einen Anstieg des Blutdrucks. Eine Atherosklerose kann sich in allen Blutgefässen des Körpers entwickeln; doch sind in den meisten Fällen die Aorta und die Herzkranzgefässe, die Halsschlagadern und Beckenarterien betroffen. Der krankhafte Prozess setzt bereits früh im Leben ein. Daher sollten Ärzte Risikofaktorprofile sowie die Familiengeschichte erheben.
- 7. Was ist Hypertonie?
Hypertonie bedeutet Bluthochdruck. Der Blutdruck ist ein Mass für die Kraft, mit der das Blut gegen die Arterienwände drückt. Für den Blutdruck werden zwei Werte angegeben: der systolische Druck und der diastolische Druck. Der systolische Druck entspricht dem Druck, der entsteht, wenn das Herz schlägt, während der diastolische Druck dem Druck entspricht, der entsteht, wenn das Herz zwischen zwei Schlägen erschlafft. Der Blutdruck wird normalerweise an der Oberarmarterie mit einem Sphygmomanometer (Druckmanschette) in Millimeter Quecksilbersäule (mm Hg) gemessen und als „systolisch zu diastolisch“ angegeben. Ein normaler Blutdruck liegt bei unter 120 mm Hg systolisch und unter 80 mm Hg diastolisch — üblicherweise ausgedrückt als „120 zu 80“. Der „normale“ Blutdruck hängt beim Einzelnen aber auch von der Grösse, dem Gewicht, der Fitness, dem Alter und dem Gesundheitszustand ab. Der Blutdruck wird gewöhnlich in engen Grenzen gehalten, kann aber während des Schlafes abfallen und bei körperlicher Belastung ansteigen. Zur Hypertonie oder zum Bluthochdruck kommt es, wenn die Kraft, mit der das Blut durch die Gefässe fliesst, stärker ist als normal. Der verstärkte Druck führt dazu, dass das Blut mit besonders grosser Kraft gegen die Arterienwände drückt. HTN wird als „stiller Killer“ bezeichnet, da vielen Menschen nicht bewusst ist, dass Sie Bluthochdruck haben. Ein dauerhaft erhöhter Blutdruck steigert das Risiko eines Schlaganfalls oder Herzinfarkts. Er wird begünstigt durch schlechte Ernährung, Fettleibigkeit, Rauchen, Stress und Bewegungsmangel. Das Projekt Dietary Approach to Stop Hypertension (DASH) empfiehlt eine salzarme Ernährung, die viel Obst, Gemüse und fettarme Milchprodukte enthält. Weitere Ansätze zur Kontrolle von HTN bestehen in Gewichtsreduktion, Raucherentwöhnung, körperlicher Bewegung und Stressmanagement. In der Apotheke oder beim Arzt können die für den Einzelfall gültigen Blutdruck Normwerte erfahren werden. Dort werden auch Blutdruckmessungen durchgeführt.
- 8. Wie lassen sich Herz/Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen und behandeln?
Wichtige Präventionsmassnahmen sind strenge Kontrolle der Blutzuckerspiegel, Halten eines gesunden Körpergewichts und regelmässige Bewegung. Zudem wird empfohlen, die Zufuhr gesättigter Fettsäuren (bis max. 2 g /Tag) sowie einfacher Kohlenhydrate erheblich zu reduzieren und vermehrt auf die Aufnahme von Früchten, Gemüse und ballaststoffreiche Nahrungsmittel zu achten. Kontrolluntersuchungen zur Beobachtung von Blutdruck, Blutfettspiegeln und Cholesterinwerten sind wesentlich. Sollten sich Blutdruck und Cholesterinwerte allein durch Ernährung und Bewegung nicht wesentlich vermindern lassen, stehen zahlreiche Antihypertonika (Medikamente gegen Bluthochdruck) und Cholesterinsenker zur Verfügung, welche im Rahmen eines Arztbesuches verschrieben werden können.
- 9. Wie oft sollte der Blutdruck kontrolliert werden?
Der Blutdruck sollte regelmässig kontrolliert werden. Bluthochdruck verläuft häufig ohne Symptome, daher sollte der Blutdruck mindestens alle zwei Jahre von einer medizinischen Fachperson gemessen werden. Ihr Arzt empfiehlt Ihnen häufigere Blutdruckkontrollen, wenn Sie bereits an Hochdruck leiden oder ein entsprechendes Risiko tragen.
- 10. Wie oft sollte der Cholesterinwert kontrolliert werden?
Obwohl es keine evidenzbasierten Empfehlungen zur optimalen Häufigkeit einer vorsorglichen Bestimmung der Cholesterinwerte gibt, sollten sich Patienten ohne Symptome oder Risikofaktoren ab einem Alter von 40 Jahren (Männer) bzw. 50 Jahren (Frauen) etwa alle 5 Jahre einer Kontrolluntersuchung unterziehen.
- 11. Kann eine Person mit Bluthochdruck Pharmaton® CardioActive einnehmen?
Ja, denn das Produkt dürfte keinen Blutdruckanstieg herbeiführen.
- 12. Gibt es bekannte Wechselwirkungen zwischen Pharmaton® CardioActive und Gerinnungshemmern?
Es hat sich gezeigt, dass hohe Mengen (>3 g/Tag) von EPA und DHA (vor allem, wenn sie viel EPA = Eicosapentaensäure enthalten) die Blutgerinnungszeit verlängern. In Zusammenhang mit der im Produkt enthaltenen Menge an Omega-3-Fettsäuren bestehen, bei Einhaltung der empfohlenen Dosierung, keinerlei Sicherheitsbedenken, nichtsdestotrotz sollten Patienten, die gleichzeitig Blutverdünner anwenden, ärztlich überwacht werden.
- 13. Wann sollte Pharmaton® CardioActive vorzugsweise eingenommen werden?
Die allgemeine Empfehlung lautet, dass Pharmaton® CardioActive zu einer Mahlzeit eingenommen werden sollte, da die lebenswichtigen Substanzen so wesentlich besser aufgenommen werden und weniger Probleme im Magen/Darm-Trakt zu erwarten sind.
- 14. Kann Pharmaton® CardioActive während der Schwangerschaft eingenommen werden?
Das Produkt sollte Frauen während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht empfohlen werden, da ihr Bedarf an Mikronährstoffen die in Pharmaton® CardioActive enthaltenen Mengen an Omega-3-Fettsäuren, Vitaminen und Mineralien weit übersteigt.
- 15. Wie lange kann Pharmaton® CardioActive eingenommen werden?
Theoretisch kann das Produkt unbegrenzt eingenommen werden, da es keinerlei Sicherheitsprobleme mit sich bringen dürfte.
- 16. Macht Pharmaton® CardioActive abhängig?
Nein, Pharmaton enthält keine abhängig machenden Inhaltsstoffe.
- 17. Führen Vitamin- und Mineralienpräparate, insbesondere Pharmaton® CardioActive, zu einer Steigerung des Appetits und Gewichtszunahme?
Nein, Vitamine und Mineralien sind bekannt dafür, dass sie für einen ausgeglichenen Stoffwechsel sorgen und den Appetit normalisieren, aber sie verursachen keine Gewichtszunahme.
- 18. Eignet sich Pharmaton® CardioActive für Patienten mit Zöliakie?
Da das Produkt kein Gluten enthält, eignet es sich auch für Zöliakie-Patienten.
- 19. Enthält Pharmaton® CardioActive Substanzen tierischer Herkunft?
Ja, die Bestandteile Fischöl, Gelatine und Vitamin D sind tierischer Herkunft.
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